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* Ende 1607 oder Anfang 1608 in Beaumont-de-Lomagne
+ 12. Januar 1665 in Castres
französischer Mathematiker und Jurist.
Die ”Erfindung” der
Koordinatenmethode und der dabei zugrunde liegenden
Koordinatensysteme wird häufig
René Descartes
(1637) zugeschrieben, obwohl praktisch gleichzeitig hat
Pierre de Fermat unabhängig die Koordinatenmethode in seiner
Abhandlung “Ad locos planos et solidos isagoge”
1636 beschrieben; Seit 1636 zirkulierten einzelne Abschriften, das
Werk wurde jedoch erst 1679 gedruckt.
Sowohl Fermat als auch Descartes betrachten
Koordinatensysteme als geradlinige Achsensysteme, die affin, in den
meisten Fällen jedoch rechtwinklig aufeinander stehen, welche
die Ebene oder den Raum aufspannen. Ursprünglich kennen sie
nur positive Koordinaten, negative Koordinaten werden erstmals
durch John Wallis 1655 benutzt. Wichtige Leistungen zur
Koordinatengeometrie liefert auch
Isaac Newton
ab 1665, er verwendet dabei auch Polarkoordinaten und die
gegenseitige Umrechnung (Konversion).